Öffentliche kostenfreie Führungen

Jeden zweiten Samstag um 15 Uhr gibt es in der Stadtgalerie Führungen mit Hintergrundinformationen zu der aktuellen Ausstellung. Auf Anfrage bieten wir gerne zusätzliche Termine an.

 

Pädagogisches Programm

Für alle Altersstufen bieten wir kunstpädagogische Führungen und Workshops an, die sich thematisch an den Lehrpläne des Landes Baden-Württemberg orientieren.

Die Dauer einer Fürhung mit anschließendem Workshop beträgt ca. 90 Minuten. Das Angebot ist kostenfrei und Termine sind individuell von Montag bis Freitag ab 10 Uhr zu vereinbaren. Bei Fragen und Interesse melden Sie sich bitte unter: 0621-293 3794

Grundschule

Auf den Spuren des mondregenbogens

Die Ausstellung Mannheim_Solothurn zeigt einige Kunstwerke, die Spuren in der Galerie hinterlassen oder die eine auffällige Oberflächenstruktur besitzen. In der Führung begeben wir uns auf Spurensuche, um herauszufinden welche Materialien die Künstler für ihre Werke verwendet haben. Wo haben sie Spuren hinterlassen und können wir auch Spuren in der Galerie auslegen? Besonders interessiert uns, welche Unterschiede die gefunden Spuren aufweisen (z.B. Farbe, Material, permanente Spuren oder zeitlich begrenzte).

Im anschließenden Workshop entstehen eigene Arbeiten mit Wachsstiften auf Malkarton. Angeregt von Myriam Holme's "mondregenbogen" arbeiten die Kinder eigene Farbverläufe mit Spachtel und Kratzwerkzeug aus den Wachsschichten heraus, sodass eigene Spuren entstehen.

Mittelstufe

Verkettungen aus verlorenen Fäden (5.-6. Klasse)

In der Ausstellung zeigen wir Baukörper und Werke aus unterschiedlichen Materialen. Welche Alltagsgegenstände wurden in einem Kunstwerk vereint oder entfremdet? Wie wirken die neuen Kunstkörper, die sich in der Stadtgalerie zusammenfinden und warum sind sie zu Kunstwerken geworden? Der pädagogische Rundgang ergründet diese Fragen im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern.

Im anschließenden Workshop erstellt die Klasse eigene Kunstkörper aus Nylonfäden, Wäscheleinen und Kabelbindern, die sich an der Arbeitsweise der Künstlerin Fraenzi Neuhaus orientieren.

Kunstvolle Zeichen (7.-8.Klasse)

Zeichen und Buchstaben begegenen uns in unserer täglichen Kommunikation, doch wie wirken sie in Kunstwerken? In welchen Formen begegnen sie uns und was wollen sie uns mitteilen? In der Führung wollen wir herrausfinden ,wie Werke und Zeichen miteinander agieren und ob "zeichenlose" Werke eine andere Wirkung auf den Betrachter haben.

Im anschließenden Workshop ist Zeit zum eigenen Experimentieren mit Schrift, Zeichen, Symbolen, Schablonen und Tusche auf Zeichenpapier. Angeregt von den betrachteten Werken der Ausstellung entstehen individuelle Ausdrucksformen.

A Story of Art (9.-10. Klasse)

Kunstwerke erzählen Geschichten, die oft nicht leich zu verstehen sind. Was haben die Werke mit den Standpunkten der Künstlerinnen und Künstler zu tun und wie beeinflusst unser Standpunkt die Werke der Ausstellung? Zusammen wollen wir herrausfinden, ob die Werke einen festen Ort und eine Geschichte brauchen oder ob sie auch ohne diese auskommen? Wen wollen sie erreichen und wann erreichen sie uns?

Im anschließenden Workshop nehmen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Positionen ein, um sich aus mehreren Perspektiven und mit Hilfe von Methoden der Kunstbetrachtung den Werken und deren Geschichten zu nähern. Wichtige Kernfragen dabei sind: Wo ist mein Standpunkt? Was sagt etwas über mich oder den Künstler aus? Wie werden Geschichten und Standpunkte inszeniert? Auf Skizzenpapier entstehen Standpunktperspektiven mit Hilfe von Bleistift, Kohle und Kaligraphiestiften.

Oberstufe

Mannheim_Solothurn vereint die unterschiedlichsten Kunstwerke unter einem Dach. Doch was hält sie zusammen und wie erschließt sich die Vielfalt der Werke ihren Betrachtern? Zu untersuchen ist, welches Raumkonzept hinter der Ausstellung steckt und in wie weit die Städte Mannheim und Solothurn für die Ausstellung relevant sind. Zusammen wollen wir dem Wechselspiel zwischen schweizer und mannheimer Kunst sowie Formen und Inhalten auf die Spur kommen.

Der anschließende Workshop dient dazu das Raumkonzept und die Ausstellungsarchitektur mit Hilfe von Bleistiften, Buntsstiften und Kohle auf Konzept- oder Skizzenpapier zu skizzieren. Rote Fäden sollen dabei sichtbar werden und die Schülerinnen und Schüler können ihre Lieblingsecken oder verbesserungswürdige Teile der Ausstellung skizzieren und beschreiben.